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Brev från fru
S. Anderlitschka den 27 augusti 1946
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Gestern am Vormittag kam Ihr Brief und am Nachmittag bin ich zur Fremdenpolizei nach Zürich gefahren. Keinen Tag sollen Sie länger warten müssen als dass es notwendig ist. Der Herr war nicht dort, der andere leierte prompt herunter: es geht nicht, es muss durch das Konsulat gehen, mein bekannter könne da auch nichts machen. Ich habe mich hingesetzt, ich bin ja extra deswegen hingefahren, bis um 5 Uhr würde der Herr wohl kommen. Nach kurzer Zeit kam er, schaute sich alles gut an und meinte, es sollte genügen, die Hauptsache sei das schwedische Visum. Wer die Kosten bezahle, ich sagte ich und habe für alle Kosten unterschrieben. Die Papiere gehen nun nach Bern, dann bekomme ich Bescheid. Hoffen wir, dass es genügt, sonst telegrafiere ich Ihnen. Hoffen wir das Beste, herzliche Grüsse Ihre Frau Anderlitschka. |
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