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Brev från fru
S. Anderlitschka den 15 augusti 1946
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Heute morgen erhielt ich Ihren Brief und am Nachmittag bin ich nach Zürich gefahren, um auf der Fremdenpolizei mit einem bekannten Herrn zu sprechen. Das schlimmste bei der ganzen Sache ist das "Herauskommen" aus der Zone. Der Herr riet mir zu, Ihr Mann soll auf dem Generalkonsulat in München ein Durchreisevisum beauftragen, ich müsste dann auf einen abgemachten Zeitpunkt einen Flugplatz nach Stockholm belegen ev. provisorisch. Wenn er das Durchreisevisum hat, könnte von der hiesigen Fremdenpolizei telegrafisch der Fall erledigt werden. Ich habe für alle Unkosten garantiert, denn Geld ist die Hauptsache. Hat Ihr Mann noch Ausweispapiere, denn ohne diese ist es schwierig. Schwarz, ohne Papiere und Visum ist unmöglich, der Herr meint, Ihr Mann würde zurückgewiesen. Vielleicht ist es möglich, dass der Herr, der Adalbert geholt hat einmal mit Ihrem Mann reden kann, leider ist er zurzeit in der Cechoslowakei, sobald er zurück ist, werde ich mit ihm über Möglichkeiten befragen. Fam. Miehe die "Faulen" sind am 24. Juni gut in Rio eingetroffen und dort von Adalberts Eltern abgeholt worden. Sie haben eine stürmische Reise gehabt. Gern werde ich Ihnen weiter helfen, wenn es mir möglich ist, schreiben Sie, fragen Sie.
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